Unser Paule
Unser Paule
Mautlos aber nicht Mutlos
Mautlos aber nicht Mutlos

12.09.2018 CHM Montalivet

Campingplatzleben: Sonne liegen, Spazierengehen, Lesen – das sind so die dringlichsten Aufgaben am Campingplatz. Ich aber schnappte mein Fahrrad und radelte ein paar Kilometer durch die Gegend.

Montalivet ist ein kleines Touristendorf mit täglichem Markt, speziell für die Touristen. Einfache Stände für Weinproben, für Fischwaren und für Fleisch werden angeboten.  Man kann es schon von weitem riechen. Der übliche Touristennepp, Mützen, Hüte, Gürtel, Keramik, Souvenirs aller Art werden in zahlreichen Marktbuden feilgeboten. Ein paar deutsche Worte waren überall aufzuschnappen. 

Am Strand ein Denkmal an die Landung der Alliierten und das war es dann schon mit Montalivet.

Ich fuhr noch durch die auf dem Reisbrett angelegte Feriensiedlung und dann war ich durch. Ein Radweg führte weiter nach Venday. Nach 12 km war ich dort und stand in einem kleinen aquitanischen Dörfchen – ich hoffe, dass der Landstrich hier zu Aquitanien gehört. Ein paar Fotos vom Marktplatz, dem hôtel de ville (=Rathaus) und der Kirche. „Notre église est ouverte tous les jours. Personellement je trouve l'atmosphère très agréable, car on joue un cd avec des messes et chants. C'est une église qui est soigné avec d'amour“. (Unsere Kirche ist den ganzen Tag geöffnet. Persönlich finde ich die Atmosphäre sehr angenehm, denn es wird eine CD mit Messen und Gesängen gespielt. Es ist eine Kirche, die mit Liebe gestaltet ist“.), meint einer der Bewohner von Venday. 

Auf dem Rückweg kam ich an einem Gelände vorbei, das offenbar als Übernachtungsplatz für Wohnmobile und natürlich deren Insassen vorgehalten wird. Sieht gut aus, aber da ist autark stehen gefragt.

Abschließend noch ein paar Eindrücke von den Sanitäreinrichtungen. Es ist alles ordentlich, aber empfindlich und etepetete darf man nicht sein, weil so ziemlich alles unter freiem Himmel stattfindet.

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© Ulrich Schönbein