Unser Paule
Unser Paule
Mautlos aber nicht Mutlos
Mautlos aber nicht Mutlos

Jetzt geht´s wieder zurück

Nach viel zu kurzem Aufenthalt auf dem doch schönen Campingplatz nördlich von Porec ging es wieder nach Hause. Wir wollten noch eine Nacht am Millstätter See verbringen, aber das Wetter war so schlecht, so dass ein weiterer Tag nur noch Zeitverschwendung gewesen wäre.

Rückfahrt 824 km

An der Grenze zu Deutschland bekam ich kurzfristig ein mulmiges Gefühl, denn am Grenzübergang Salzburg-Autobahn hatten die bayrische Grenzpolizei und die Bundespolizei zahlreiche Polizisten eingesetzt. War ein Einmarsch nach Deutschland zu befürchten und die Polizisten wollten diesen mit Sicherheitswesten und Maschinenpistolen verhindern? Was war oder ist los? Kommt ein Flüchtlingsschiff aus Afrika die Salzach bis nach Deutschland gefahren? Auf alle Fälle zählte ich im Vorbeifahren mindestens zehn Polizeifahrzeuge und an der Einreisespur beobachteten fünf!!! Polizistinnen und Polizisten den Einreiseverkehr, der ein paar hundert Meter vor der Grenze in Fahrzeuge unter 2,8 t und eine Einreisespur mit Fahrzeugen über 2,8 t getrennt wurde. Mit Paule gehörte ich natürlich zu denen mit über 2,8 t. Ich dachte schon bei mir, ob sie, die Grenzpolizisten, wohl die Fahrzeuge öffnen lassen, um zu überprüfen, dass keine Illegalen an Bord waren. Aber wir durften unbehelligt an den berichteten fünf Uniformierten vorbeifahren. Sie hatten auch gerade kein Interesse an dem vorbeirollenden Verkehr. Sie diskutierten maschinenpistolenhaltend miteinander. Als wir diesen Grenzpolizistenkordon endlich hinter uns gelassen hatten, dankten wir Horst, dem Obergrenzschützer dafür, dass er uns von einer Kontrolle verschont hatte. Nicht, weil wir Illegale an Bord hatten, sondern wegen unseres Hungers und Paules Durst. Da mir für einen Halt die Nähe der Grenze zu unsicher war, warum sonst die vielen Polizisten, fuhr ich erst bei Rosenheim von der Autobahn und machte mich auf die Suche nach einer Futterkrippe für uns einer Tankstelle für Paule. In Raubling hatten wir Glück und kamen zu dem griechischen Lokal „Poseidon“. Das Essen war hervorragend. Aufs Haus gingen ein Ouzo als Appetitanreger, ein Stück Kuchen als Dessert und ein Limoncello Likör als Verdauungsförderer. So gestärkt setzten wir die Fahrt fort und kamen ziemlich flott bis in heimische Gefilde. Lediglich ein paar Nachbaustellen bei Stuttgart beförderten uns in ein paar Staus und wir fühlten auch deswegen wieder so richtig daheim.

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© Ulrich Schönbein