Unser Paule
Unser Paule
Mautlos aber nicht Mutlos
Mautlos aber nicht Mutlos

05.06.2018  - immer südwärts

Entschädigt wurden wir am nächsten Morgen mit herrlichem Sommerwetter und einem phantastischen Blick über das Drautal. Der Schock mit dem Wolkenbruch war überwunden.

Ein Pickerl, zwei Pässe, Felbertauern und Karawankentunnel und die Vignette für Slowenien reicher, dafür um 42 Euro ärmer fuhren wir in Slowenien ein. Nach Ljubljana erinnerten sich der Regen und graue Wolken an uns. Sie begleiteten uns durch Slowenien, was ja mangels Klimaanlage im Wohnmobil nicht unbedingt negativ ist. Pünktlich, kurz nach der kroatischen Grenzkontrolle war die Sonne wieder da und nahm uns unter ihre Fittiche. Der Campingplatz bei Porec, den wir uns ausgesucht hatten, ist mit 4-Sternen bewertet, was auch immer das heißt und der ADAC vergibt sogar 4,5 ADAC-Sterne. Um einen Platz zu finden, fuhren wir mit Paule durch die Reihen. Als wir zum dritten Mal durch die Platzstraßen fuhren standen die anderen Camper schon mit Papierfähnchen ihrer Nationalflaggen am Straßenrand und winkten uns begeistert zu. Holländer – natürlich, Schweden, Italiener, Engländer, Ossis und Wessis, die ihre mitgebrachten Deutschlandfähnchen extra für uns vor Beginn der Weltmeisterschaft 2018 ausgepackt hatten und begeistert schwenkten. Elisabeth ließ es sich nicht nehmen, es ihrer königlichen englischen Namensvetterin gleichzutun und zurückzuwinken. Bis auf das königliche Kostüm und den gleichfarbigen Hut gelang ihr das zum Verwechseln ähnlich.

Nachdem wir schließlich und endlich Paule geparkt und alles aufgestellt hatten, suchten wir eines der drei Restaurants auf. Die Cevapcici und die Calamari schmeckten uns vorzüglich. Das Restaurant ließ sich durch unser opulentes Mahl dazu verleiten, uns einen Witz, den Slivovic zur Verdauung anzubieten. Nicht Verdauung, sondern Schwindel war die Folge des Slivovic und der Rest des Abends war gerettet.

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© Ulrich Schönbein