Unser Paule
Unser Paule
Mautlos aber nicht Mutlos
Mautlos aber nicht Mutlos

Hauptstadttrip! Wien – Ljubljana

22.06.2017

Unser erstes Ziel heute morgen war eine Apotheke, in der wir das von der Ärztin am Vorabend empfohlene Zahnschmerzmittel erstanden. Schon waren wir auf der A 2 Richtung Graz. In Graz hielten wir nur zum Tanken und später auf der Autobahn für eine Kaffeepause. 

Fahrstrecke 367 km

In Spielberg, dem großen Grenzübergang zwischen Österreich und Slowenien, war wieder die Vignette für die Autobahn in Slowenien fällig. „No Cards“ war die Weisung des Kassierers. Dass an einem solch großen Übergang keine EC oder Kreditkarten akzeptiert wird, ist schon verwunderlich. Es empfiehlt sich – wie wir heute noch erfahren sollten – immer einen ordentlichen Bestand an Bargeld mit sich zu führen. Das war mir aber in dem Moment des Vignettenkaufes noch nicht bewusst. So zahlte ich also bar. Nahm mir aber vor, dass dies in diesem Jahr das letzte Geld von mir an die Slowenen für ihre Autobahn sein sollte.

Nach 367 km sind wir am Stellplatz in Sostro am Gasthaus Pri Kovacu angekommen, auf dem wir schon im vorigen Jahr übernachteten. Der Platz (gleich rechts neben Einfahrt), den ich reserviert hatte, war natürlich belegt. Die auf dem Platz standen, waren schon zwei Tage hier. Also hatte Anton Svetek, der mir die Reservierung bestätigt hatte, einfach verschwitzt, den Platz für mich freizuhalten. Nun, ich will nicht negativ denken, sondern nehme einfach mal an, dass er es schlicht und einfach vergessen hat. Es ärgert mich zwar, da der Platz bei den heutigen 35° C überaus angenehm wäre, denn er ist mit Bäumen umsäumt, deren Schatten bei solchen Temperaturen natürlich willkommen wäre.

Paule abstellen und Bargeld besorgen. Wollte ich. Paule abstellen war kein Problem. Aber Bargeld an einem Geldautomaten holen erwies sich als unmöglich. Ich sollte in das ca. 12 km entfernte Ljubljana zurück und dort mein Glück versuchen. Dazu verspürte ich bei dieser Hitze keine große Lust. Also dann eben kein Restaurant-Essen heute. Bargeld für die Busfahrt nach Ljubljana haben wir. Dann vielleicht morgen im Restaurant „pri kovacu“.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ulrich Schönbein