Unser Paule
Unser Paule
Mautlos aber nicht Mutlos
Mautlos aber nicht Mutlos

3. Tag - Ljubljana zum Autokamp Strasko

10.09.2016

Am Morgen ging es nach einem wie immer prächtigen Frühstück bei der besten aller Ehefrauen los. Vorher aber gratulierten wir Gert noch zu seinem … Geburtstag. Er hatte es in der Vergangenheit zu einer Tradition werden lassen, dass er alle fünf Jahre seinen Geburtstag im erweiterten Freundeskreis feierte. In diesem Jahr aber hatte er zugunsten des Kroatienurlaubes darauf verzichtet. Dafür bekam er von uns natürlich eine kleine Aufmerksamkeit zu seinem Jahrestag.

Fahrstrecke 260 km

Die Strecke führte von Ljuljana über die Autobahn, dann weiter über gut ausgebaute Staatsstraßen über Rijeka auf die Jadranska Magistrala. Auf dieser Straße sollte es dann noch etliche Kilometer bis zur Ablegestelle der Fähre in Prizna weiter gehen.

Auf der Autobahn durch Slowenien und Kroatien nur Regen, Regen und natürlich weil es Samstag war, auch die wohl auf der ganzen Welt üblichen Wochenendstaus. Das Fahren machte besonders viel Spaß, da es bei den langen Staus auch noch andauernd und anhaltend regnete.

Als wir ab Rijeka auf der Magistrale fuhren, merkte ich, dass Gert immer etwas langsamer fuhr. Ein paar Kilometer vor der Abfahrt zur Anlegestelle der Fähre hielten wir an und er sagte, dass an der Instrumententafel eine Warnlampe aufleuchten würde, die laut Betriebsanleitung eine Störung an der Einspritzanlage bedeutete. Dieser Fehler sei schon mal aufgetaucht und damals habe die Werkstatt mitgeteilt, dass man damit weiterfahren könne. Es sei vermutlich ein Wackelkontakt an den Induktoren - was auch immer das ist. Da wir nur noch ein paar Kilometer zur Fähre und dann nur noch ca. 6 bis 10 km zum Platz hatten, beschlossen wir, weiter zu fahren und vom Platz aus über den ADAC einen kroatischen Straßenverkehrsdienst verständigen würden.

Aber zuerst mal Warten vor dem Auffahren auf die Fähre.

Dann endlich auf der Fähre, aber irgendwie war die Stimmung wegen der Warnlampe an Gerts WoMo etwas gesunken. Wir wussten ja nicht, was diese Warnlampe wirklich bedeutete. War es nur eine Kleinigkeit, oder doch ein etwas größerer Schaden?

Die Weiterfahrt nach der Ankunft auf der Insel verlief ohne weitere Probleme und bald richteten wir uns nach der Anmeldung auf unseren Parzellen für die nächsten Tage ein, Markise ausfahren und festzurren, Vorzeltteppich auslegen, Stühle und Tische aufstellen, Strom anschließen, SAT-Antenne ausrichten, Abwasserschlauch verlegen, LED-Lampen aufstellen, damit niemand des Nachts über die Zeltheringe stolpert. Und dann erst mal wie bei jedem Aufenthalt auf dem Platz - ein schönes Glas kühler Sekt und wir waren mit allem, dem Regen und den Verkehrsstaus wieder versöhnt.

Diesmal hatten wir uns Plätze gesucht, bei denen die SAT-Verbindung nicht durch hohe Bäume behindert war.

 

Bei der Gelegenheit wieder ein paar Bemerkungen zu SAT-Antennen. Gert und Hanne haben keine automatische Antenne auf ihrem WoMo. Sie muss händisch, zwar mit einem Sat-Finder, aber doch mit viel Gefühl ausgerichtet werden. Das endete meist damit, dass ich auf das WoMo-Dach stieg und von da mit Hilfe der App "SatFinder" auf meinem Handy Gert zurief in welche Richtung er die Antenne drehen oder neigen sollte. (Azimut und Elevation).

Wenigstens hatte es aufgehört zu regnen.

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© Ulrich Schönbein