Unser Paule
Unser Paule
Mautlos aber nicht Mutlos
Mautlos aber nicht Mutlos

15 Tag - Und wieder zurück nach Hause

22.09.2016

Es war jetzt richtig Herbst. Am Morgen war es auf ca. 1000 m Höhe schon unangenehm kühl und nach dem Frühstück fuhren wir deshalb gleich los.

165 km von Kötschach-Mauthen - Gailberghöhe - bis Kiefersfelden

Wieder nahm ich mir vor, ohne das übliche Pickerl abseits der Autobahnen durch Österreich zu fahren. Es ging von Kötschach-Mauthen über Lienz, Matrei in Osttirol über den Felbertauernpass. Die einfache Fahrt durch den Tunnel kostete 11,00 Euro. Die Passstraße ist komplett neu gebaut und im Gegensatz zu der alten Passstraße, die durch eine durch eine Schlammlawine zerstört worden war, mit dem Wohnmobil sehr gut zu befahren, wenngleich heute der untere Teil der neuen Straße wegen Straßenbauarbeiten gesperrt war und wir anfangs über ein Stück der alten Passstraße per Ampelsteuerung geleitet wurden. Als ganz angenehm empfand ich, dass oberhalb der Ampel eine Digitaluhr angebracht war, die die Zeit bis zur Weiterfahrt angab.

Es ging durch herrliche Landschaften und es war eine Freude auf Nebenstraßen zu fahren und so die Gegend zu genießen. Über die Autobahn wären wir zwar schneller gewesen, aber die Fahrt sicherlich - wie auch in den vergangenen Jahren - eintöniger.

Schließlich erreichten wir das Kaisergebirge und den Ort Ellmau. Das ist die Gegend, in der die Fernsehserie „Der Bergdoktor“ gedreht wird. Wie in so vielen anderen Orten, die auch wegen der in ihren Mauern gedrehten Filme oder Fernsehserien bekannt sind, lässt es sich auch die Stadtverwaltung von Ellmau nicht nehmen, diesen Umstand als zusätzlichen Besucheranreiz zu vermarkten.

Bald waren wir in Kufstein und nach ein paar kurvenreichen Richtungswechseln in dem berühmten österreichischen Grenzstädtchen kamen wir nach Kiefersfelden und waren damit - ohne Pickerl - durch das österreichische Nachbarland gefahren.

Den Rest der Strecke fuhren wir in Deutschland aber dann doch auf der Autobahn, um nicht noch mal einen Übernachtungsplatz anfahren zu müssen.

Nach einem gemeinsamen Abendessen im Höhenrestaurant in Mühlhausen am Aichelberg trennten wir uns von Hanne und Gert. Jeder steuerte nun seinen „Heimathafen“ an.

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© Ulrich Schönbein