Unser Paule
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Mautlos aber nicht Mutlos
Mautlos aber nicht Mutlos

4. bis 10. Tag - Strasko, Strasko, Strasko

Endlich die Tage, an denen wir so richtig faulenzen konnten. Relaxen heißt das heute auf neudeutsch.

Gert telefonierte am Sonntag und Montag mal mit der Werkstatt in Deutschland, mal mit dem ADAC, mal mit der Werkstatt. Die Werkstatt, die den Fehler schon einmal repariert hatte, beschrieb ihm ganz genau, was zu tun sei. Wir öffneten auch gemeinsam die Motorhaube und fanden all die Teile, die Gert beschrieben worden waren, aber ein Operation am „offenen Herzen“ wagten wir als absolute Laien dann doch nicht. So kam schließlich am Dienstag der kroatische Automobildienst.

Er hatte eine mobiles Testgerät und stellte schnell fest, dass der zweite Induktor (?) - Glühkerze(?) - am Anschlusskabel wegen eines Wackelkontaktes nicht richtig zündete. Ich bin kein Fachmann und deshalb die laienhafte Schilderung. Auf alle Fälle musste das Kabel wieder gut befestigt werden. Fahren könne man noch, sagte der freundliche Pannenhelfer. Allerdings eine Zusicherung, dass Gert damit noch nach Hause fahren könne, wollte er nicht geben. Er empfahl, doch besser in eine Werkstatt zu fahren und nachsehen zu lassen. Hätte ich im Übrigen auch so gemacht, denn was wäre gewesen, wenn auf der immerhin fast 1000km langen Rückfahrt doch noch etwas Schlimmeres mit dem Motor passiert wäre und die Ursache an diesem Wackelkontakt gelegen hätte? Er beschrieb Gert wie er zur nächsten FIAT-Werkstatt in der Nähe von Zadar käme und sicherte gleichzeitig zu, dass er die Werkstatt telefonisch über den Fehler informieren würde.

Also fuhren Gert und Hanne am nächsten Morgen los. Sie hatten am Abend vorher ausgecheckt, da sie nicht wussten, ob sie in der Werktstatt gleich drankämen, wie lange das dauern würde und wieviel sie dafür berappen müssten. Im ungünstigsten Falle wollten sie in Zadar bleiben und warten bis wir am Wochenende nachkämen. Also gut, gesagt getan. Schon am Mittag informierten sie uns, dass die Reparatur erfolgreich verlaufen sei, alles sei wieder in Ordnung und sie wären am Nachmittag wieder auf dem Platz. Die Reparatur hätte 100 kuna gekostet. Das war natürlich ein große Erleichterung, vor allem da das Fahrzeug wieder fehlerfrei fuhr.

Die restlichen Tage verbrachten wir im „Stand-by-Modus“ und beendeten diesen Zustand erst wieder am Tag vor der Abfahrt.

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© Ulrich Schönbein