Unser Paule
Unser Paule
Mautlos aber nicht Mutlos
Mautlos aber nicht Mutlos

2. und 3. Reisetag - Pesenthein

08. und 09.06.2016

Wie vor jedem Urlaub hatte ich wochenlang geplant, wie die Reise verlaufen solle. Nach unserem - vielmehr meinem - Plan waren in einer Exceltabelle minutengenau die Strecke, die Halte, die Übernachtungsorte vorgegeben und mit all den wichtigen Daten (Adresse, Links dazu, Koordinaten, Zeitdauer etc.) vorgemerkt. Aber da wir schon einmal an einem solchen Plan, als wir die via francigena mit dem Wohnmobil befahren wollten, gescheitert sind, haben wir in Pesenthein vereinbart, den Plan als grobes Gerüst zu betrachten und uns je nach Lust und Laune oder auch gar nicht daran zu halten. Damit waren schon heute wegen des phantastischen Wetters Tür und Tor für die erste Abweichung weit geöffnet. Wir entschlossen uns beim Frühstück in vollem dynamischem Bewusstsein unserer neuen Freiheit, den heutigen Tag auf dem Terrassen-Campingplatz Pesenthein zu bleiben. Vielleicht war es aber einfach auch nur deshalb, weil wir den Platz so mögen.

Platzplan von Pesenthein

Der Terrassencampingplatz am Millstätter See bei Pesenthein hat es uns angetan. Von jedem Stellplatz aus hat man einen phantastischen Ausblick auf den See.

Blick über den Platz und See

Unsere Nachbarn reisten einer nach dem anderen ab. Ob wir sie wohl verärgert haben?

Also kam es wie es kommen musste, wir blieben jetzt erst recht hier.

Ein Stellplatz mit 500 m² - das ist doch schon was?

Nach einem opulenten Frühstück spazierten wir hinunter zum Strandbad. Allerdings mussten wir uns vorher noch an der Rezeption eine Eintrittskarte für das Strandbad besorgen. Die ist für Platzgäste umsonst. Anschließend unterquert man die Bundesstraße und kommt dann zur Liegewiese. Gepflegte grüne Wiesen mit einer zum See abfallenden Böschung. In den See geht es zunächst ganz flach, so dass man sich, auch ohne zu schwimmen, abkühlen kann.

Es war ein wundervoller Tag. Das Wasser im See war zwar noch etwas kalt, aber in der Sonne konnte man es gut aushalten.

Aber es nützte alles nichts. Wenn wir bis Dubrovnik kommen wollten, und das wollten wir unbedingt, dann mussten wir weiterfahren. Wild entschlossen einigten wir uns, dass wir morgen früh je nach Wetter weiterfahren -

 

oder nochmal bleiben.

 

Wir blieben natürlich auch noch am nächsten Tag auf unserem geliebten Campingplatz.

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© Ulrich Schönbein