Unser Paule
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Mautlos aber nicht Mutlos
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7. Reisetag - Dubrovnik

13.06.2016

Dubrovnik - die Perle der Adria wie man allenthalben liest.

 

Für mich ist Dubrovnik zwar eine schöne alte Stadt, aber vornehmlich

  • die Stadt der Restaurants, was die Altstadt anbelangt,
  • die Stadt überhöhter Preise,
  • die Stadt der Kreuzfahrer (nennt man so die Passagiere der Kreuzfahrtschiffe?).

Aber auf der anderen Seite - die Stadt lebt zum großen Teil vom Tourismus. Das ist ein Saisongeschäft und das Geld, das man in der Saison verdient, muss auch für die Zeit außerhalb der Saison reichen. Wobei Dubrovnik vermutlich das ganze Jahr über Saison hat. Allein durch die täglich ankommenden Kreuzfahrtschiffe. Dubrovnik ist ein beliebter Anlegehafen bei Mittelmeerkreuzfahrten.

 

Wikipedia meint zu Dubrovnik:

„Dubrovnik gilt als eine der schönsten Städte des Mittelmeerraumes und ist ein Zentrum des Fremdenverkehrs. Die Stadt entwickelt sich zunehmend zu einem Treffpunkt des interna-tionalen Jetsets und der High Society. Die Altstadt ist autofrei und steht auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Stadtmauern von Dubrovnik sind 1940 Meter lang sowie bis zwi-schen drei und sechs Meter breit und (gegen eine Gebühr) komplett begehbar. Sie sind das besterhaltene Festungssystem in Europa und umfassen einen perfekt erhaltenen Komplex öffentlicher und privater, sakraler und säkularer Bauwerke aus allen Perioden der Stadtge-schichte, beginnend mit seiner Gründung im 7. Jahrhundert, sowie den Stadthafen von Dubrovnik. Hier seien vor allem die Hauptpromenade (der „Stradun“), der Fürsten-Palast, die Kirche des Hl. Blasius (sv. Vlaho), die Kathedrale Mariä Himmelfahrt, das Zollhaus und das städtische Rathaus hervorgehoben, sowie das im 13. Jahrhundert gegründete Dominikaner-kloster (Ulica iza medja), das Franziskanerkloster aus dem 14. Jahrhundert. Weitere Sehens-würdigkeiten sind die Rolandsäule, der Rektorenpalast, der Sponza-Palast und der Glocken-turm.“

Diesen Stadtplan kann man in Dubrovnik an einer Hausmauer sehen

Wir waren am Morgen vom Campingplatz Solitudo mit dem Bus in die Stadt gefahren.

(Anm: 100 kroatische Meter sind 500 deutsche Meter)

An der Rezeption sagte man uns, dass die Bushaltestelle nur 100 m entfernt sei. Natürlich waren es wieder mehr. Dann, als wir die richtige Straßenseite für die Fahrt in die Stadt ausfindig gemacht hatten, war der Bus pünktlich und wir kamen an den Startpunkt unserer Stadtbesichtigung, das Pila Tor. Der Reihe nach marschierten wir brav alle einschlägigen Sehenwürdigkeiten ab.

Es war heiß und die Touristen der Kreuzfahrtschiffe drängten sich mit uns durch die Hauptstraße, den Stradun, geradewegs bis zum alten Hafen. Hier wehte endlich ein leichter Wind und die Schweißdrüsen hatten eine kleine Verschnaufpause.

 

Als wir so an zahlreichen Restaurants in der Altstadt vorbeigeschlendert waren und uns dabei mächtig Apettit geholt hatten, pausten wir auf einem der vielen Plätze zu Mittag und gönnten uns einen Calamari-Tomaten Salat für zwei Personen. Die Portion war ausreichend für zwei Lilliputaner, für zwei ausgewachsenen Europäer gerade mal appetithemmend. Aber die Pause tat gut und wir konnten so neue Kraft für die weiteren Meter schöpfen.

 

 

 

 

 

 

 

Das blieb uns Gott sei Dank bei unserem Bummel durch die Altstadt erspart. Die Bedeutung dessen, dass inmitten der Wohnhäuser in der Altstadt von Dubrovnik eine Guillotine errichtet ist, hat sich uns nicht erschlossen.

So wie den beiden ist es auch uns ergangen. Wir wissen nicht, ob sie angesichts der immerhin 15 Euro pro Person den Stadtmauerumgang absolviert haben oder nicht. Wir haben es jedenfalls nicht getan. (Ob das klug war, wissen wir nicht) Aber der Moment hat es geboten.

Bevor wir dann wieder nach der Busfahrt aus der Stadt hinaus zum Campingplatz gingen, aßen wir im Buffet Solitudo noch zu Abend. Das Essen war in Ordnung aber preislich und mengenmäßig eben Großstadtniveau.

Wenn alle so ein Foto von Dubrovnik zeigen, dann mach ich das einfach auch
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© Ulrich Schönbein