Unser Paule
Unser Paule
Mautlos aber nicht Mutlos
Mautlos aber nicht Mutlos

10. bis 12. Reisetag - Campingplatz Strasko auf der Insel Pag

17., 18. und 19.06.2016

Da wir nun schon einen herrlichen Stellplatz gefunden hatten und es zugegebenermaßen im Moment satt hatten, jeden Tag etliche Stunden und Kilometer auf der Straße zu verbringen, blieben wir die nächsten Tage auf dem Platz und genossen das Faulsein, die Sonne, die Ruhe.

Der südliche Platzteil

Eine kurze Platzbeschreibung:

Bei dem Campingplatz handelt es sich um ein lang gestrecktes und geneigtes, licht bewaldetes Gelände, das durch niedrige Natursteinmauern, Büsche und Blumenschmuck strukturiert ist. Ein Großteil der Plätze auf dem Textilteil sind parzelliert und mit Anschlüssen für Strom, Wasser, Abwasser und Sat-TV ausgestattet.

Es gibt einen etwa 2 km langen, bis zu 15 m breiten Strand, teils mit Kies, teils mit Beton und teils mit Sand. In den Randbereichen Felsen.

Für Rollstuhlfahrer ist ein barrierefreier, betonierter Zugang ins Wasser, außerdem ein Lift vorhanden.

Der Zugang für Tagesgäste erfolgt über das Platzgelände.

In die Altstadt kann man bequem mit der platzeigenen 'Traktorbahn' fahren.

Standplätze Touristen: 1560, davon sind 875 Plätze parzelliert.

Im FKK Teil gibt es nur wenige parzellierte Plätze für Touristen.

Dauercamper haben 149 Plätze belegt.

Die Sanitäranlagen sind sauber und ordentlich.

Auf dem Platz gibt es ein Restaurant, eine Pizzeria und diverse Grills.

Einkaufsmöglichkeiten sind sowohl auf dem Platz als auch im nahegelegenen Novalja reichlich vorhanden.

Da der Wind ständig ziemlich stark an der Markise rüttelte, habe ich diese festgezurrt und ver-täut. Das war so ziemlich das erste Mal, seit wir mit Paule unterwegs sind. Bisher ging des auch so. Aber im Monat Juni scheinen die Winde auf der Insel Pag ziemlich heftig zu sein. Bora war das sicherlich keine. Aber doch ziemlich heftiger Wind mit Stärken um die 5. Im Wohnmobil hört sich das Ganze dann noch heftiger an, und das Rütteln am Fahrzeug vermittelt ab und zu schon ein flaues Gefühl in der Magengegend.

Aber am Morgen war das dann vorüber und die platzeigenen Truthähne stolzierten hochnäsig an unserem Platz vorbei. Ich fragte mich, wieso diese Truthähne frei auf dem Platz herumlaufen und schon kamen mir Bilder vom amerikanischen Weihnachtsessen in den Sinn. Aber bis dahin war noch viel Zeit.

Wir verbrachten die Tage nur auf dem Platz. Wir waren nicht zu bewegen, den Platz zu verlassen und die nähere Umgebung zu erkunden. Wir hatten aber auch kein Verlangen danach, denn auf der Fahrt über die Insel Pag durchquerten wir nur nahezu vegetationslose Gegenden. Insofern kein besonderer Anreiz über die Insel zu fahren. Das stellte sich für uns zumindest so dar. Ist wahrscheinlich ganz anders und es gibt sicherlich einiges auf der Insel zu entdecken. Aber mit den Rädern bei der Hitze bergauf und bergab fahren war bestimmt auch kein Vergnügen. So beließen wir es dabei und gaben uns ganz dem Faulenzen hin.

Am Strand wehte ein angenehmer Wind, der die Hitze der Sonne erträglich machte.

Was ich nicht wusste, und mir ganz neu war, war der Hin- weis, dass ohne Kleidung nur eine Stundengeschwindigkeit von 20 km/h erlaubt war. Aber das kam unserer an die-sen Tagen leicht phlegmati-schen inneren Haltung sehr entgegen.

Für unsere nachmittägliche Leistung, stundenlang wie Salamander regungslos am Strand zu liegen, belohnten wir uns am Abend damit, dass wir in das platzeigene Restaurant gingen, um die kroatische Küche kennenzulernen.

Die Abende verbrachten wir bei einem kühlen Bier oder auch einem Glas mitgebrachten wir mit unserem mitgebrachten württembergischen Rotwein vor unserem Wohnmobil. Der kroatische Wein ist uns einfach zu trocken. Dabei hörten wir die Klänge vom Strand Zrće, der sich unweit der kroatischen Stadt Novalja und damit auch unweit des Campingplatzes befindet. Der Strand Zrće entwickelte sich vor Jahren zu einer Partymeile der Jugend und ist als „Ibiza Kroatiens“ bekannt. Am Strand befinden sich mehrere Clubs, in welchen über die Sommermonate regelmäßig internationale DJs zu Gast sind.

Um genau zu sein, es sind etwa 2,5 km und das ist für sich in vegetationsloser Landschaft aus- breitende Schallwellen garnichts. Das schaffen die locker, dass sie auch in dieser Entfernung noch Gehör finden. Gott sei Dank waren in der Zeit, als wir auf dem Platz waren, keine soooo berühmten und bekannten DJs da, denn die Lautstärke hielt sich in Grenzen. Aber als Leise-schwäche kann ich es auch wieder nicht bezeichnen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ulrich Schönbein